Gesellschaft & Politik
Sexualität ohne Moral?

Die gelebte Sexualität vieler Paare scheint von den Normen kirchlicher Sexualmoral weit entfernt. »Welt der Frau« bat zum Gespräch über mögliche Leitlinien für eine lebbare, christliche Sexualmoral.
Text: Michaela Herzog, Fotos: Michaela Bruckmüller
 
Schätzungen von ExpertInnen gehen davon aus, dass bis zu 98 Prozent der Menschen sich nicht an die kirchliche Sexualmoral halten. Wer braucht sie dann noch?
Walser: Eigentlich alle. Aber das Problem ist, dass die Normen der kirchlichen Sexualmoral aus einer Welt stammen, in der Ehe ganz selbstverständlich die einzige Institution für Geschlechterbeziehung war. Deswegen bezieht sich auch Jesus, wenn er etwas über Treue sagt, auf die Ehe. Führende Moraltheologen sind der Ansicht, dass es in der Bibel kein direktes Verbot von außerehelichen Beziehungen gibt. Es finden sich aber beispielsweise im Alten Testament sehr schöne Aussagen über die Ehe, wie: Ein Mann soll seine Frau nach der Hochzeit ein Jahr lang erfreuen.
Laut Aussagen der Sexualwissenschaft mündet nicht jeder sexuelle Akt »per se« in eine Beziehung. Dass das Gegenteil der Fall ist, müsste erst wissenschaftlich bewiesen werden. Auf jeden Fall ist aber der Schluss, dass jede Sexualität außerhalb der Ehe Sünde ist, zumindest problematisch. Es gibt viele Formen unehelicher Partnerschaften, in denen Liebe und Sexualität geradezu vorbildlich miteinander verknüpft sind. Die Tatsache und die Erfahrung, dass Normen sich im Wandel befinden, lösen Unsicherheit und Ängste aus.
Hofer: Es ist verständlich, wenn Frauen aus der älteren Generation sagen: »Ich habe mir alles versagt, ich habe meine ehelichen Pflichten ernst genommen und Kinder gekriegt. Vieles ertragen und erduldet. Und nun machen die Jungen, was sie wollen.« Die kirchliche Sexualmoral wirkt besonders auf Frauen und kann sehr bedrohlich und einschränkend sein.
Rosenberger: In einem meiner Seminare war eine Teilnehmerin, die sich alleine schon mit dem Verwenden der Wörter Sexualität, Lust, Begehren schwergetan hat. Auch die Aussage, Gott hat dem Menschen die Sexualität als Geschenk und Talent gegeben, hat ihr nicht wirklich weitergeholfen. Die Frage nach dem weiblichen Selbstwert, auch Nein sagen zu dürfen, hat sie irritiert. Ein Jahr später ist diese Gruppe wieder zusammenkommen. Die genannte Frau ist auf mich zugekommen mit den Worten: »Ich möchte dir Danke sagen für mein schönstes Ehejahr.« Was war passiert? Damals hatte ihr der Pfarrer in der sogenannten »Brautlehre« vermittelt, dass eine Frau zur Verfügung stehen müsse, wann immer der Ehemann will. Nun hat sie endlich mit ihrem Mann darüber reden können und gelernt, auch Nein sagen zu dürfen. Die Reaktion ihres Mannes lautete: »Warum hast du mir das nie gesagt?«
 


Dr.in Angelika Walser, 41,
wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut
für Moraltheologie der Katholisch-Theologischen Fakultät,
Universität Wien, Forschungsschwerpunkt Bioethik und Gender,
verheiratet, zwei kleine Kinder

 





Frau Walser, was ist gemeint, wenn von kirchlicher Sexualmoral die Rede ist?

Walser: Der oberste Normsatz der kirchlichen Sexualmoral lautet: Der einzig legitime Ort erlebter Geschlechtslust ist die Ehe. Alle anderen Formen angestrebter Lust außerhalb der Ehe werden als Sünde, in der Vergangenheit sogar als »schwere Sünde« bezeichnet. In allen kirchlichen Dokumenten kommt dieser oberste Normsatz immer wieder vor als offizielle Position der katholischen Kirche.
Die moraltheologische Diskussion hingegen setzt sich umfassender, breiter und differenzierter mit dem oben genannten Normsatz auseinander. Daraus ergeben sich natürlich sehr unterschiedliche Positionen.
 
Frau Rosenberger, einerseits gibt es klare Ansprüche der katholischen Kirche an die Gläubigen, andererseits ist die Rede davon, Sexualität nach dem eigenen Gewissen zu leben. Sehen Sie darin ein Dilemma?
Rosenberger: Ich habe für unser Gespräch im Vorfeld viele Frauen in meiner Umgebung gefragt, ob christliche Sexualmoral noch zeitgemäß ist. Da kam von vielen ein klares, sehr spontanes Nein. Und dann aber doch noch die Zusatzfrage: »Was ist das überhaupt?« Das, was vorgegeben ist, und das, was gelebt wird, klafft auseinander. Ich wage fast noch zu sagen, dass viele Menschen sich dessen nicht bewusst sind, dass es diesen obersten Normsatz in der kirchlichen Sexualmoral überhaupt gibt. Wir bewegen uns in dem Spannungsverhältnis Religion und Sexualität.
Erst beim näheren, behutsamen Hinschauen in der Seminarreihe »Selbstbewusst Frau sein« der Katholischen Frauenbewegung Österreichs, wo das Modul »Körper und Sexualität« ein fixer Bestandteil ist, zeigt sich mir als Referentin die ganze Bandbreite an Einstellungen unter Frauen. Die reichen von »Darüber spricht man nicht und eine Frau schon gar nicht, die hat sich unterzuordnen« bis zu den anderen Teilnehmerinnen, die völlig in Freiheit denken und leben. Und die sich gleichzeitig als fundierte Christinnen bezeichnen. In der Auseinandersetzung mit Sexualität ist in den Seminaren noch nie das Wort Sünde gefallen.
 
Anna Rosenberger, 47, Erwachsenenbildnerin, ehrenamtliche Vorsitzende
der Katholischen Frauenbewegung der Diözese St. Pölten,
stellvertretende Sprecherin des Forums der Katholischen Aktion
»Beziehung, Ehe und Familie«, verheiratet, drei erwachsene Kinder



Herr Hofer, zeigt sich in Ihrer Arbeit als Sexualtherapeut, dass das Tabu Sexualität nach wie vor besteht?

Hofer: Ich frage meine KlientInnen immer in der ersten Stunde vorsichtig und behutsam nach ihrer Sexualität. Dabei stelle ich immer wieder, auch manchmal überrascht fest, dass alle Menschen, unabhängig von ihrem Alter, sehr froh sind, wenn ich ihr Sexualleben in dem geschützten Rahmen zum Thema mache. Innerhalb ihrer Paarbeziehung fällt es vielen Frauen und Männern schwerer, über ihre sexuellen Wünsche, Träume und Ideen zu reden. Interessanterweise hat die Fernsehserie »Sex and the City« vor allem bei Jüngeren einiges bewirkt. Diese vier Frauen, die beim Essen und Einkaufen über Männer, Sexualpraktiken und Fantasien reden, haben das Tabu Sexualität etwas entschärft.
 
Sexualität ist individuell und einzigartig und hat viel mit der eigenen Identität zu tun.
Sie ist aber nicht losgelöst von vergangenen Erfahrungen und Empfindungen?
Hofer: Die meisten Menschen kommen seelisch oft schwer verletzt aus ihrer Beziehung zu mir. Wenn die Treue von einem der Partner aufgekündigt wird, wenn nach einigen Beziehungsjahren das Feuer nicht mehr lodert, wenn Beziehung nur mehr Durch- und Aushalten bedeutet. Untreue kann ja auch heißen, sich abzuwenden, sich nur mehr beiläufig zu begegnen und sich nicht mehr um den anderen zu bemühen. Das zieht eine körperliche Entfremdung nach sich. Doch die Bedürfnisse nach körperlichem Kontakt bestehen weiter. Wir wissen, dass Männer, die alleine leben, eine kürzere Lebenserwartung haben als jene, die in einer schlechten Beziehung leben. Der Mensch ist ein Beziehungstier.
Walser: Für mich ist das der stärkste Beleg für die Beziehung auf Dauer, so wie es das Sakrament der Ehe idealerweise bewirkt. Nur ist die Realität aber eine ganz andere. Ich war früher Religionslehrerin und da habe ich oft von Schülern gehört: »Für mich ist es okay, für sie ist es okay, wir haben Sex und das war’s.« Ich bestreite nicht, dass diese Sehnsucht nach Treue und dauerhafter Bindung da ist, aber ich glaube, dass es daneben mittlerweile auch ein entkoppeltes Verständnis von Sexualität gibt, das viele Menschen nicht glücklich macht. Hier hätte die christliche Sexualethik bei dem Versuch, Sexualität zu integrieren und zu personalisieren, vieles zu sagen.

Wolfgang Hofer, 53, Psycho-, Familien- und Sexualtherapeut,
Lehrtherapeut für Psychodrama, Donau-Universität Krems,
verheiratet, zwei erwachsene Kinder

 


Hat die Entkoppelung von Sexualität und Fortpflanzung eine größere Freiheit in Liebesdingen gebracht?

Walser: Ich glaube, diese sogenannte sexuelle Freiheit schreit nach neuen Normen, die im Zusammenhang mit Gesundheit und Leistungsfähigkeit stehen. Denn eine erfolgreiche Frau muss heute beruflich sehr gut sein, schön sein, Kinder haben und natürlich sexuell sehr aktiv sein. Das sind neue Normen, die wenig hinterfragt werden und großen Druck machen.
Hofer: Zur Pille möchte ich einen interessanten Aspekt aufzeigen, der kaum diskutiert wird. Durch die Kombination der beiden künstlich hergestellten weiblichen Sexualhormone stoppt sie als eine Nebenwirkung bei ziemlich vielen Frauen die sexuelle Lust, bewirkt depressive Verstimmungen und anderes Unangenehme mehr. Die größere Freiheit hat einen hohen Preis.
Rosenberger: Ich glaube nicht, dass es möglich ist, ständig den höchsten Level von Lust zu leben. Und das mit wechselnden Partnern. Ähnlich einem Höchstleistungssportler oder -sportlerin. So wird es zumindest den Menschen in diversen Medien sehr oft vorgegaukelt. Ich sehe in den kirchlichen Ehevorbereitungsseminaren und den Seminaren für Frauen die Sehnsucht nach Treue und Beständigkeit, die kein bisschen verloren gegangen ist. Auch unter Paaren, die bereits jahrelang zusammengelebt und gemeinsame Kinder haben. Treue steht auch als Wert bei den verschiedenen Jugendstudien immer an oberster Stelle. Das Sich-verlassen-Können auf das Du heißt für mich, dass ich dem Partner offen sagen kann, was ich mir wünsche. Geliebt zu werden als ganze Person, die nicht mehr auswechselbar ist. Genau da kommt für mich auch die Spiritualität zwischen zwei Menschen ins Spiel.
 
Die Frage nach Leitlinien für eine befreite Sexualität im christlichen Sinn taucht immer wieder auf. Gibt es die?
Walser: Bis zum II. Vatikanischen Konzil war die kirchliche Sexualmoral stark geprägt von der Subordinationstheorie, die Frau ist dem Mann untertan. Ich kann dagegenhalten, dass heute in kirchlichen Stellungnahmen von der Komplementarität der Geschlechter die Rede ist, das heißt, Mann und Frau sind einander ebenbürtige Partner und sollen sich gegenseitig ergänzen. Selbstannahme, Selbstbestätigung und Lusterfahrung sind innerhalb der Ehe als Bereicherung anerkannt.
Dazu möchte ich auf die renommierte amerikanische Moraltheologin und Ordensfrau Margaret Farley verweisen, die in ihrer neuen Sexualethik »Just Love« Liebe und Gerechtigkeit miteinander verbindet. Sie formuliert folgende Richtlinien für Beziehungen: »Füge niemandem Schaden zu. Behandle niemanden nur als Mittel zum Zweck. Achte auf gleiche Machtverteilung. Sei fruchtbar im umfassenden Sinn. Gehe mit allen Beziehungen respektvoll um.« Diese Aussagen gehen natürlich weit über die enge kirchliche Sexualmoral hinaus.
Hofer: Die kirchliche Sexualmoral benachteiligt meiner Meinung nach Frauen ganz klar, da an sie immer höhere Moralansprüche gestellt wurden und werden als an Männer.
Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern ist aber eine wichtige Voraussetzung für ein befriedigendes Sexualleben. Wenn dabei Ohnmachtgefühle mitschwingen, einer von beiden häufig die Macht des anderen zu spüren kriegt, kann das menschlich niemals gut gehen. Natürlich betreffen diese Gefühle auch Männer, nur kommt das etwas seltener vor. Ungleichgewicht führt zu Entfremdung und seelischem Schmerz. Körperlicher Stress entsteht, der Seele und Körper bedroht und zu Krankheiten führen kann.
 
Regeln sind wichtig, um den Wert einer Beziehung und den der beteiligten Menschen zu schützen. Ist das Gewissen die Instanz für den richtigen Umgang mit Sexualität?
Walser: Letztendlich ist es nach Auseinandersetzung mit der kirchlichen Lehre meine Gewissensentscheidung, ob ich mich an die Normen der katholischen Kirche halten will oder nicht. Für die Gestaltung meines Sexuallebens bin ich selbst verantwortlich. Tatsache ist, dass Sexualität in verschiedenen Partnerschaftsformen außerhalb der Ehe stattfindet, für die von kirchlicher Seite zumindest respektvolle und wertschätzende Worte gefunden werden sollten. Das oberste Kriterium für alle Beziehungen ist die Liebe zum anderen und die Liebe zu sich selbst.
Rosenberger: Gott erschuf den Menschen als sein Abbild, als Mann und Frau, mit Geist und Körper. Das heißt für mich, dass wir eine große Verantwortung uns selbst, dem anderen und Gott gegenüber haben. Wir haben einen Geist – das Wissen oder Gewissen – , der uns sagt, wo die eigenen Grenzen und die Grenzen von anderen sind. Ich beziehe mich wieder auf meine Arbeit mit Frauen, in der ein großer Schwerpunkt auf Sensibilisierung liegt, sich bewusst zu werden: »Wer bin ich überhaupt?«, um gut mit mir selbst und den anderen umgehen zu können. Um einander nicht zu verletzen, hinein bis in die Sexualität. Wie bin ich geworden, wie ich bin? Wie geht es mir mit meinem Körper? Wo erfahre und spüre ich Grenzen? Wir müssen wieder mehr auf unser Gewissen hören und sensibel darauf werden, was es uns sagt.
Jeder Mensch weiß, dass ein Auto regelmäßig zum Service muss. Auch Beziehung braucht Beschäftigung und Pflege. Unter Christlichkeit verstehe ich, sich selbst und einander in Würde zu begegnen. Das schließt jede Form von Gewalt aus.
Walser: Ich finde im Zusammenhang mit Gewissensentscheidungen Gespräche mit Heranwachsenden sehr wichtig. Meine 12- und 13-jährigen Schülerinnen haben mir oft erzählt, dass sie mit ihren Freunden ins Bett gehen, weil diese sich sonst abwenden. Was passiert da, dass sich Mädchen gezwungen fühlen, Sex zu haben? Da braucht es eine treffende Sprache, einerseits wertschätzend, andererseits auch nüchtern genug.
 
Würden Sie von Sünde reden beim Verstoß gegen die vorgegebenen Normen?
Walser: Unter Sünde verstehe ich Lieblosigkeit mir und anderen gegenüber, was für einen Christenmenschen gleichzeitig die Beziehung zu Gott stört. In den Katechismen ist von Sünde als Unzucht die Rede, wobei der Ausdruck »Unzucht« in der Bibel sich auf den Verkehr mit Prostituierten bezieht. Dieser Ausdruck ist in meinen Augen nicht dazu geeignet, außereheliche Beziehungen aller Art zu beurteilen. Da wird man Paaren nicht gerecht, die vorhaben zu heiraten, oder homosexuellen Paaren, die miteinander in Würde alt werden wollen. Noch nie war die katholische Kirche mit so viel bewusst gelebter außerehelicher Sexualität konfrontiert. Viele Paare leben die Treue zueinander, ohne miteinander verheiratet zu sein.
Hofer: Mir fehlt in der Kirche die spürbare Gnade. Gnädig zu sein mit den Menschen, die so einem Ideal nicht gerecht werden können, und sie dabei zu unterstützen, Lösungen zu finden, die lebbar sind und den Menschen das Menschsein lassen. Wechselseitige Zuneigung und Empathie entstehen durch Berührung und durch die damit verbundene Ausschüttung des Hormons Oxytozin. Dadurch entsteht der Wunsch nach mehr Kontakt, nach mehr Berührtwerden und nach Berühren.
Mit zunehmendem Alter entdecken wir im Allgemeinen mehr, auch immer mehr angenehme Berührungsformen. Wenn ich gelernt habe, empathisch zu sein, weiß ich bis zu einem gewissen Ausmaß, wo meine Grenzen sind. Und wo Verletzungen für einen anderen beginnen. Die Zehn Gebote können dann ruhig so stehen bleiben. Wichtig ist, den Menschen in seinen Beziehungswünschen in den Mittelpunkt zu stellen. \\\
 
Auf Einladung von »Welt der Frau« diskutierten (von links): »Welt der Frau«-Redakteurin Michaela Herzog, Anna Rosenberger, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung der Diözese St. Pölten, Angelika Walser, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Moraltheologie der Katholisch-Theologischen Fakultät, Universität Wien, und Wolfgang Hofer, Psycho-, Familien- und Sexualtherapeut, Linz.






»Normen werden nach der theologischen Ethik als Handlungssätze verstanden, wie zum Beispiel die Zehn Gebote. Sie gelten als Richtschnur, wie es sein soll, damit menschliches Leben glückt. Normen schützen Werte.«
 

»Sich verlassen und einlassen zu können auf ein Du, geliebt zu werden als ganze Person, die nicht mehr auswechselbar ist, gehört für mich zur tiefen Qualität von Liebe und Begegnung. Genau dann kommt für mich auch Spiritualität in die Beziehung.«
 

»Eine befriedigend gelebte Sexualität ist ein sehr wesentlicher Teil einer gelungenen Liebesbeziehung und braucht stetes gemeinsames Bemühen darum. Sie ist mitentscheidend für die Zufriedenheit und das Glück in dauerhaften Paarliebesbeziehungen.«

 

 
THEMA DES MONATS
»Braucht Sexualität mehr christliche Moral?« Welche Meinung haben Sie zu diesem Thema:
Wir freuen uns über Ihre Meinung: info@welt-der-frau.at oder Fax: 0732 77 00 01-24.

Foto: getty-images
 


 
geschrieben von Michaela Herzog
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