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8. Jänner: ...Ufo und Co...

Haben Sie es auch gelesen? Die Sache mit dem eventuellen Ufo? Also ich schon! Am Montag Abend tauchte ein „fliegendes Irgendwas“ auf dem Radar der Flugsicherung in Bremen auf, und das gleich mehrfach. Daraufhin wurden Linienflüge vorsichtshalber umgeleitet. Cool. Nachrichten über Ufos, nicht identifizierbare Flugobjekte und sonstige Himmelswesen beflügeln meine Sinne ganz ungemein. Ob nicht doch die Außerirdischen längst unter uns sind? Über uns herumschwirren und uns beobachten? (…ich muss meinen Badeanzug flicken!…) Wenn auf Radarschirmen in technisch hochgerüsteten Flugsicherheitstürmen nicht feststellbar ist, was sich da tummelt über den Wolken, ist ein bisschen Ufomanie auch für gewöhnliche Landeier wie mich zulässig.

Mein Leben lang stelle ich mir die Frage „was wäre, wenn?…“. Nicht nur zum Themenfeld Ufos, nein. Ganz allgemein. „Was wäre, wenn?…“ ist eine der Triebfedern meiner beruflichen Ausdauer, meiner Lebenslust, meines spirituellen Seins. Und alles, was denkbar, vorstellbar ist, könnte doch auch Wirklichkeit sein oder werden. Das hat die Geschichte, die Wissenschaft vieltausendfach bewiesen. Ob es Ufos gibt oder nicht, ist keine Frage des Glaubens. Ich „glaube“ nicht daran, dass es Ufos gibt, genau so wenig, wie man „nicht daran glauben“ kann. Es ist so, dass wir es schlicht und einfach nicht wissen, und nichts spaltet die Menschen mehr als Unwissenheit. Es ist auch nicht so, dass ich ganz wild darauf wäre, einem Ufo samt Besatzung zu begegnen. Vielleicht sind die Außerirdischen, soferne es sie gibt, wirkliche Unsympathler, die unanständige Versuche mit uns machen möchten? Tja…

Aber ich will mir jede Denkerfahrung offen lassen. Ich schränke den Lauf meiner Gedanken nicht ein, in dem ich sie aus mangelnder Neugierde oder schlaffer Experimentierfreude vom großen Strom des globalen Wissens und Fühlens abschneide. Mittendrinnen und heiß auf jede nur machbare Erfahrung, das bin ich. Das Leben freilich beschränkt sich manchmal sinnvoller Weise und schafft Tabus. Meine Gedanken und Vorstellungen aber sind frei von jedem Tabu, alleine schon, weil für das Wort in seiner zweiten Silbe, sollte diese ein stummes „h“ geschenkt bekommen, die freie und assoziative Übersetzung „die Antwort weiß ganz allein der Wind“ zulässig ist.

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