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Aschenbrödel Blues

Um 20:30 hektisch auf die Uhr blicken – schläft er schon? Etwas verlegen, weil es schon eine Weile her ist, aber dennoch gelingt es mir voller Freude und Neugierde auf die Menschenmenge zuzugehen. Unzählige Freunde und Bekannte treffen, Neuigkeiten austauschen, Fotos vom Kleinen und von meinem neuesten Projekt herzeigen. Ein ganz normaler Abend auf einer runden und eleganten Veranstaltung und dennoch fühlt es sich an wie nach einem langen – zugegeben wenig erholsamen – Urlaub. Ich bin weder vergessen worden noch unsichtbar. Niemand merkt mir vermutlich die Strapazen der letzten Monate an. Dennoch verleiht mir aber auch niemand einen Orden, weil ich trotz all dem Wahnsinn daheim noch Kunst mache und sonstige Projekte vorantreibe.

Wie Aschenputtel fühlte ich mich an diesem Abend – um Mitternacht sollte ich wieder zuhause sein. Ich bin zwar mehr Arbeitstier als Prinzessin, trotzdem war die prunkvolle Taxifahrt am Ring entlang, die ich mir zur Feier des Tages gegönnt habe, einmalig und wird mir lange in Erinnerung bleiben. Der Tag danach dann die Quittung: Kreuzweh, Fernweh, Ausgehsehnsucht. Bald werde auch ich wieder regelmäßiger das Wiener Nachleben aufmischen! Und dann gibt es wirklich kein Halten mehr!

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