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Das Absurde genießen

Bis halb neun im Bett zu bleiben zu dritt ohne Reue, weil Michael durch die Rückreise so aufgekratzt ist – das zu Bett Gehen einfach einmal nach hinten zu verschieben, weil das neue Klavier geliefert wurde und jeder von uns alleine oder im Duett noch in die Tasten hauen will – eine spontane Polsterschlacht-Ententanz-Popcornparty auszurufen, weil es gerade so passt und alle zum Lachen bringt. Echter Spaß und ausgelassenes Herumalbern sind das Gegengewicht zum manchmal monotonen Alltag und den tagtäglichen Mühsalen. In diesen absurden, witzigen Momenten fühle ich mich meinen beiden Schätzen so nahe und vergesse alles um mich herum. Michael übernimmt auch schon einmal die Führung, erfindet lustige Spiele oder zeigt durch schallendes Gelächter, was ihn besonders erheitert. Zum Beispiel liebt der Kleine, wenn wir Stimmen imitieren, Staubsaugen und ganz besonders dem zuckersüßen, kleinen Hund meines Bruders Bälle zum Spielen zuzuwerfen.

Ich hoffe, wir können uns diese spontane Leichtigkeit und die kostbaren absurden Mini-Rituale bewahren und ich hoffe auch, dass wir so lange wir sind immer gemeinsam Spaß haben können. Morgen beginnt für unser Kind eine neue Phase im Kindergarten und in meinem Alltag wird mein Beruf noch stärker in den Vordergrund treten. Ich werde mich bemühen, dass diese kleinen Zeitinseln nicht verloren gehen und wir nach wie vor gemeinsam jede Menge absurde Spaßmomente erleben können.

 

 

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