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Das alltägliche Umarmen

Noch nie war die gemeinsame Zeit mit meinem Sohn so geprägt von einer Leichtigkeit, einer Abenteuerlust, einer Spontanität und einem Frohsinn, die machen, dass ich mich jede Nacht auf den nächsten Morgen freue. Die absurdesten Kleinigkeiten faszinieren ihn oft mehr wie komplexe Geschicklichkeitsspiele. Wenn wir durch die Parks und Spielplätze ziehen, Schwimmbäder besuchen, Wege und Wälder entdecken, reißt mich seine Art einfach mit und ich kann nicht anders als zu entschleunigen und mich zu entspannen.

Wie es scheint, habe ich diesen Sommer auch weiterhin das Vergnügen, meinen Schatz unter der Woche zu betreuen, da wie so oft alles anders gekommen ist als geplant. Die Kindergarteneingewöhnung haben wir nach einer knappen Woche wieder abgebrochen. Er war nicht so weit und vom Team und Standort her hat all das einfach nicht zusammengepasst und der Preis was für mich zu groß. Ich hoffe, dass sich für den Herbst noch eine bessere Option auftut, die von Anfang an klappt und wo Michael sich von Anfang an wohl fühlt. Ich habe mir den Sommer zwar anders vorgestellt und muss jetzt einige Pläne ändern, aber so ist das Leben. Im Zwist zwischen noch mehr arbeiten wollen und dem Fehlen einer guten Betreuungssituation finde ich mich vermutlich in guter Gesellschaft mit vielen Eltern in dieser Lebensphase. Ich hoffe, dass es mir gelingt, trotzdem annähernd das weiterzubringen, was ich mir vorgenommen habe dank der Unterstützung meines Mannes und meiner Eltern. Es steht für mich fest: getragen von Sonnenendorphinen mache ich diesen Sommer zu unserem Sommer, zu meinem Sommer!

 

 

 

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