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Das Brot der sardischen Hirten

Zurück von einer wunderschönen Urlaubswoche auf Sardinien – und um eine Brot-Geschichte reicher: Carta da musica, also „Notenpapier“, nennen die Sarden ihr wohl bekanntestes Brot in der Umgangssprache. Man bekommt es in nahezu jedem Gasthaus und Restaurant schon zum Gedeck serviert. Notenpapier heißt es deshalb, weil es so hauchdünn wie Notenblätter gebacken wird.

Diese runden, knusprigen und lange haltbaren Teigblätter aus Weizenmehl, Weizengrieß, Wasser und Germ, deren Ursprung den Schafhirten zugeschrieben wird, heißen im Original „pane carasau“. Mit Tomatensoße, einem Spiegelei darauf und etwas geriebenem Käse wird daraus das „pane frattau“, eine einfache Mahlzeit. Brotbacken hat auf Sardinien jedenfalls hohen Stellenwert in den Familien.

Selbst ausprobiert habe ich das hauchdünne Fladenbrot noch nicht….aber nach der ersten Rezeptsuche im Internet steht jetzt schon einmal fest: Das dürfte ein durchaus anspruchsvolles Unterfangen werden….

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