11

17

Aktuelle
Ausgabe:
Zum Shop
Wer 40 wird, hat Aufmerksamkeit verdient: Den Kinderbuchklassiker gibt es auch als Marke und für Kinder in russischsprachigen Ländern.

 

Da werden gestandene Männer wieder zu Kindern: Der Vertreter der Post, der am 27. März in Wien die Sonderbriefmarke zu Ehren des Kinderbuches „Das kleine Ich-bin-ich“ enthüllte, war ganz gerührt, „denn mit diesem Buch bin ich groß geworden. Da haben schon meine Eltern dafür gesorgt, dass ich etwas Gescheites zu lesen bekomme.“ Nicht minder angetan vom kleinen Stofftier, das endlich wissen will, wer es ist, waren auch Reinhard Czasch und Wolfgang Karner, die eine heiter-beschwingte „Kleine Ich-bin-ich“-Musik komponiert und zu Ehren des Geburtstagskindes auf die nagelneue Audio-CD eingespielt hatten. Für alle zeitgemäß elektronisch ausgestatteten LiebhaberInnen des rosa karierten Stoffbündels gibt es außerdem eine wunderbar animierte „Ich-bin-ich“-App. Wer will, kann damit das Nilpferd auf Koreanisch oder Chinesisch oder Kroatisch fragen lassen: „Nanu! Was für einer, bunter Kleiner, bist denn du?“

Auf großes Interesse stieß auch die Präsentation der „Welt der Frau“-Aktion, der Buchpatenschaften für „Das kleine Ich-bin-ich“ in russischer Sprache. Sogar Reinhard Lobe, Sohn von Mira Lobe, der Autorin des Buches, sagte spontan seine Unterstützung zu. Und einige PhilatelistInnen investierten umgehend nicht nur in eine Marke, sondern auch in eine Patenschaft.

Der Jungbrunnen-Verlag, geleitet von Hildegard Gärtner, gibt den Kinderbuchklassiker von der ersten Stunde an heraus. „Das kleine Ich-bin-ich“ wurde bisher 900.000 Mal verkauft.  Den Erfolg des Buches erklärt Verlagschefin Gärtner damit, dass die Frage „Wer bin ich?“ zeitlos ist und in jeder Kindergeneration wieder gestellt wird. Ganz abgesehen davon, dass stimmt, was der Laubfrosch dem kleinen Ich am Schluss noch sagt: „Du bist du! Und wer das nicht weiß, ist dumm!“ Bumm.

WERDEN SIE BUCHPATE WIE WIR!

Mit fünfzehn Euro unterstützen Sie, dass ein Kind in einem russischsprachigen Land eine Ausgabe des Buches „Das kleine Ich-bin-ich“ bekommt. Ein gemeinsames Projekt von „Welt der Frau“, Caritas Linz und der Fachzeitschrift „Unsere Kinder“.
Vera Hirsch, Assistentin der Geschäftsführung, Hirsch Beteiligungs GmbH:
Ich bin selbst Mutter von zwei Söhnen, Richard und Valentin, und habe meinem jüngsten Sohn das Buch vorgelesen. Lustige Bilder, schöne Farben, guter Text. Ich empfehle dieses Buch für alle Kinder unserer Welt und bin sehr froh darüber, dass „Welt der Frau“ nun diese Lektüre in meine Heimat bringt – bin ich doch in Archangelsk, Russland, geboren.

Claudia Schmied, Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur:
„Das kleine Ich-bin-ich“ stellt die wichtige Frage nach der eigenen Identität in den Mittelpunkt. Gerade in einer Welt der sprachlichen und kulturellen Vielfalt sind Ich-Stärke und das Wissen um die eigenen sozialen Bezüge Voraussetzung für ein gelingendes Zusammenleben. Mira Lobe und Susi Weigel haben uns ein Geschenk gemacht, das man wirklich gerne auch im internationalen Bereich weitergibt.
Spenden auf das Konto: Sparkasse Oberösterreich, IBAN AT452032032100215487, BIC ASPKAT2LXXX, Kennwort: Buchpatenschaft


Erschienen in „Welt der Frau“ 5/2012 – von Christine Haiden