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Dem Schmerz Worte geben
Vor 25 Jahren gründeten Josefine Mülleder und Hanna Koch die Selbsthilfegruppe „Trauernde Eltern“

Beide hatten ein Kind verloren und in ihrer Umgebung nicht die Hilfe gefunden, die sie suchten. Die Erfahrung, dass Kinder sterben, ist nicht nur eine zutiefst schmerzliche, auch das Vertrauen ins Leben wird erschüttert. „Häufig wird vom sozialen Umfeld die Trauer nur begrenzt akzeptiert, die Betroffenen fühlen sich unverstanden“, weiß Josefine Mülleder, eine der Initiatorinnen der Selbsthilfegruppe „Trauernde Eltern und Geschwister“ in Linz.

„Das Sprechen in der Gruppe, das Weinen, das Zulassen von Gefühlen, der Austausch von Erfahrungen und die liebevolle Erinnerung hilft, mit dem Tod des Kindes leben zu lernen und eines Tages neue Wege zu finden, die aus der Verzweiflung und der Anklage herausführen.“
Das nächste Treffen findet am Dienstag, 3. Juni, 16.00 bis 18.00 Uhr im Haus der Frau statt (keine Anmeldung), weiters gibt es auch eine Gruppe für Eltern nach dem Suizid eines Kindes. Österreichweit erscheint das Blatt GEDA(E)NKEN mit Beiträgen aus der Fachliteratur und von betroffenen Eltern und Geschwistern.

www.trauernde-eltern.at

 

Erschienen in „Welt der Frau“ Ausgabe 6/2014 – von Julia Langeneder