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Die Freuden des Alltags

„Mama, Mama, Kukulelli!“ Sohn Michael drückt sich neuerdings sehr gewählt aus, vor allem wenn ich ihm etwas auf der Ukulele vorspielen soll. Er wippt dann mit, singt auf „aaaahhh“ dazu und wenn die Vorstellung vorbei ist, applaudiert er mir. Also ich muss sagen, so kann ich arbeiten! Toll haben wir das hinbekommen, mein kleiner Musikschüler und ich. Ganz besonders gerockt wird bei der deutschen Version von Old Mc Donald, da wackelt der Windelpopsch, da bleibt kein Auge trocken.

Die Freuden des Alltags. Erst mit Kind macht dieser Ausdruck für mich einen Sinn. Zwar ist der Alltag als junge Familie viel mehr strukturiert von Hausarbeit und Organisatorischem rund um den Kleinsten, trotzdem gibt es viele Zeitinseln, in denen Spaß, Müßiggang und Entdeckertum am Programm stehen. Ich habe mich dafür entschieden, Michael vorerst zuhause zu behalten und meine Arbeit aufs Wochenende, die Mittagspausen und auf die Abende zu verschieben. Jetzt, da mir immer mehr bewusst wird, dass die gemeinsame Zeit unter der Woche nur mehr von relativ kurzer Dauer ist, kann ich sie noch mehr genießen, trotz aller Mühen. Bald wird unser Sohn ohnehin stundenweise von anderen betreut werden, damit mein Mann und ich noch mehr Zeit für unsere Arbeit aufwenden können. Es ist großartig, dass die Betreuungssituation in Wien derzeit so gut ist und jede betreuungspflichtige Person entscheiden kann, ab wann und in welchem Ausmaß eine Betreuung zur Arbeitssituation passt! Ein großer Vorteil und Gewinn für die Gesellschaft, das wird mir vor allem bewusst in Gesprächen mit Freundinnen und Freuden aus den Bundesländern und vor allem aus dem Ausland.

 

 

 

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