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...doppeltes Glück in der halben Zeit...

Die Tochter meiner Freundin bekommt also Zwillinge. Ich dachte mir schon, dass dieser liebe Babybauch etwas sehr rund ist schon im fünften Monat, hielt mich aber natürlich mit diesbezüglichen Bemerkungen zurück. Jetzt ist klar, warum die liebe Eleonora molliger rüber kommt als manch andere Schwangere: Zwillinge! Wir, Elenoras Mama und ich, besprachen diese wunderbare Angelegenheit bei Kaffee und Kuchen. Man weiß noch nichts Näheres, erfuhr ich, also ob die Zwergerl eineiig oder zweieiig zu uns kommen werden, nur dass alles ok ist und die Schwangerschaft bestens verläuft. Wir freuen uns.

Ich denke an Eleonora, die die große Aufgabe, die vor ihr liegt, sicher meistern wird. Sie ist eine patente, tüchtige, junge Frau im besten Alter für Babys. Und ich überlege, wie ich getan hätte mit Zwillingen. So süß sie aussehen – gleich angezogen, gleiche Frisur, gleichfarbiger Schnuller – so anstrengend mag der Alltag als Zwillingsmama sein. Ich erinnere mich an meine Jungmamazeit. Ich konnte das Glück, ein so kleines Wesen, das mir so ähnlich sah, ganz für mich zu haben, kaum fassen. Ich liebte meine Babys so sehr und kam aus dem Staunen nicht heraus.

Wenn ich heute zurück denke, was mir in Erinnerung geblieben ist aus der Zeit, als meine Kinder (mit einigen Jahren dazwischen) Babys waren, fällt mir immer zuerst das Staunen ein. Ich konnte mich nicht satt sehen an meinen Kindern, und ich beobachtete sie mit so viel Liebe und Staunen, dass ich es bis heute fühlen kann. Wenn sie satt, sauber und froh in meinen Armen lagen und schliefen, ich ihre entspannten Atemzüge hörte und ihren unvergleichlichen Duft roch, schmolz ich dahin vor Glück und Staunen. Für eine junge Mama bleiben wenige Augenblicke des Staunes. Es gibt so viel zu tun. Eleonore mit ihren Zweien? Olala! Alles Gute, junge Mama! Ich bewundere dich!

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