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Frau… Wie war doch der Name?  Christbaumkauf

 

 

Christbaumkauf

 

Frau… Wie war doch der Name?* lässt,
wie jedes Jahr zum Weihnachtsfest,
es ihrem Mann, den Baum zu kaufen.
Jedoch es ist zum Haareraufen!

Denn stets erwacht beim Kauf der Tanne
der Sparefroh in ihrem Manne.
Beim Gang über den Christbaummarkt
trifft ihn beinah’ der Herzinfarkt!

Wer braucht perfekte Proportionen?
Es gilt die Geldbörse zu schonen.
Ganz hinten findet sich zum Glücke
zum Schnäppchen-Preis die letzte Krücke.

Froh murmelt er in seinen Bart:
„Mensch, ich hab’ wieder toll gespart!“
Was seine Frau, scheint’s, nicht begreift.
Sie sieht den Baum, erbleicht und keift:

„Der Besen kommt mir nicht ins Haus.
Nur über meine Leiche! Raus!“
Sie greift sich an die Brust und schnauft.
Herr …- Wie war doch der Name?* kauft,

natürlich nicht aus freien Stücken,
nur um die Gattin zu entzücken,
ein Monstrum, breit wie’n Achtzehnender
und merkt: Der passt nicht in den Ständer!

Was uns dieses Gedicht hier lehrt?
Wie man es macht, macht man’s verkehrt.

 

*Zutreffenden Namen bitte einsetzen!