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Frauenärztin mit Leib und Seele

Seit 25 Jahren betreibt Maria Hengstberger Aufklärungsarbeit für Frauen in Entwicklungsländern.

Erst seit Kurzem ist Maria Hengstberger (74) in Pension. Als die Gynäkologin zur Pionierin wurde – ab den 1980ern beschäftigte sie blinde Tastschwestern zum Erspüren von Brustknoten – liefen ihr Patientinnen die Praxistür ein. Doch auch im Ruhestand hat die Wienerin alle Hände voll zu tun. Seit 1989 leistet sie in Äthiopien, Ruanda, Sibirien, Indien und Mexiko mit ihrem Verein „Aktion Regen“ Präventionsarbeit in Sachen Familienplanung und HIV/AIDS. Um die Kinder- und Müttersterblichkeit in diesen Ländern zu senken, bildet sie mit ehrenamtlichen ÄrztInnen aus Österreich lokale BeraterInnen aus. Damit ihre „Rainworker“ Empfängnisverhütung verständlich und nachhaltig vermitteln können, erfand Hengstberger unter anderem die „Geburtenkontrollkette“ als Zykluskalender. Am 17. September (ab 19.00 Uhr) erzählt die Medizinerin im St. Pöltener Bildungshaus Hippolyt mehr über ihr Schaffen und ihre Pläne.

Spenden: www.aktionregen.at

Erschienen in „Welt der Frau“ 09/15