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Frühstücksbrötchen

Henrike Motter: „Als Kind verbrachte ich alle Sommerferien auf dem kleinen Bauernhof meiner Großeltern im Schwäbischen. Meine Oma buk etwa einmal im Monat 12 große Brotlaibe in ihrem großen Backofen. Das war jedes Mal ein Ereignis. Als ich selber drei Buben hatte, kauften wir vor etwa 40 Jahren eine Kornmühle. Anfangs probierte ich mit Erfolg verschiedenste Brotsorten aus. Als mein Mann und ich allein waren, gab es nur noch die Frühstücksbrötchen für den Werktag. Jetzt bin ich seit 3 ½ Jahren Witwe, aber die Frühstücksbrötchen gibt es immer noch, schon meinen drei Enkeln zuliebe.“

 

400 g frisch gemahlenes Dinkelkorn, 400 g Bio-Dinkel-Vollkornmehl, 300 g weißes Dinkelmehl, 1 Päckle Topfen, 1 Päckle Hefe, Salz, Kümmel, 1 Prise Zucker, 1 Handvoll Sonnenblumenkerne, 650 ml lauwarmes Wasser.

Alle Zutaten in der Küchenmaschine gut verkneten. (Wenn  meine kleine Pauline, 3 ½ Jahre, da ist, macht sie das – mit Vorliebe – vorab mit ihren Ärmchen, „weil sich das so gut anfühlt“.)

Den Teig gehen lassen. In der Maschine zusammenschlagen. Auf dem bemehlten Tisch händisch gut durcharbeiten, eine Kugel formen, mit der Teigspachtel 8 Teile daraus stechen. Aus jedem Teil drei runde Brötchen formen, mit Kaffee bestreichen und in eine Mischung aus Sesam und Sonnenblumenkerne tunken.

Je 12 Brötchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech verteilen. Das Backrohr mit Heißluft auf 190° vorheizen, dabei ein Tiegele mit heißem Wasser auf den Rost in der Mitte stellen.

Die zwei Bleche auf oberster und unterster Schiene ins heiße Rohr schieben. Nach 10 Minuten die Hitze auf 165° reduzieren und in etwa 30 Minuten schön knusprig fertig backen. (Klopfprobe: Beim Klopfen auf die Unterseite der Brötchen muss es hohl klingen.)

Auf einem Gitter auskühlen lassen.

 

Was nach der Jause übrig bleibt, wird eingefroren. Wenn ich ein Brotfrühstück plane, lege ich vor dem Schlafengehen ein Brötchen heraus.

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