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Hausbrot

Anna Gröger, Achau:

„Ich bin mit selbstgebackenem Brot aufgewachsen. War das eine Schwerarbeit für meine Mutter, alles wurde von Hand im Holztrog gearbeitet! Gebacken wurde jeden Freitag beim Bäcker im Ort, wir Kinder durften am Nachmittag das Brot nach Hause holen. Der Duft, die knusprige Krumme und der Geschmack sind unauslöschliche Erinnerungen an die Kindheit. Als dann Ende der 70er-Jahre der Bäcker zusperrte, war’s vorbei mit dem selbstgebackenen Brot. 

Lange Zeit dachte ich, dass es zum Brotbacken einen speziellen Brotbackofen braucht. Weil es bei uns nur mehr Industriebrot gibt, hab ich es doch im normalen Küchenofen probiert, und siehe da – es hat wunderbar funktioniert. Und mit Trockensauerteig und der Küchenmaschine‘ geht’s jederzeit und einfach.“

 

 

HAUSBROT:

1/2 kg Roggenmehl und 1/2 kg Weizenmehl in die Rührschüssel der Küchenmaschine sieben. 1 Pkg. Trocken-Sauerteig (100 g Vollkorn-Roggen-Sauerteig von Bio Zentrale, gibt’s z.b. bei Merkur, Metro oder im Bioladen), 1 Pk. Trockengerm, 1 KL Zucker, 3 KL Salz, 3 KL Brotgewürz (z. B. von Waldland mit Kümmel, Fenchel und Koriander) dazugeben und gut mischen.

Ca. 750 ml lauwarmes Wasser einrühren und den Teig mind. 8 Minuten in der Küchenmaschine kneten. Die Wassermenge hängt vom Mehl ab, lieber mit etwas weniger beginnen.

Den Brotteig dann noch mit der Hand kurz durchkneten und in den bemehlten Brotkorb legen, mit einem Tuch zudecken und ca. eine Dreiviertel Stunde gehen lassen. In der Zwischenzeit das Backrohr auf 250 Grad vorheizen.

Das Backblech mit Backpapier auslegen, Brot auf das Backblech stürzen und sofort ins Backrohr schieben, dabei 1 Tasse Wasser auf den Backrohrboden gießen und sofort zumachen, damit ordentlich Dampf entsteht.

Ca. 10 min bei 250 Grad anbacken, dann auf 190 Grad zurückschalten und noch ca. 1 Stunde backen.

Aus dem Rohr nehmen, mit wenig kaltem Wasser abpinseln und auf einem Backgitter auskühlen lassen.

 

Variante: Statt Weizenmehl  – Dinkel- oder Dinkelvollkornmehl verwenden.

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