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Kaltgeführtes Weißbrot oder Weckerl

Anna Maria Trautwein, Steyr: „Dieser kaltgeführte Hefeteig befindet sich regelmäßig in unserem Kühlschrank. Davon backen wir am Sonntagmorgen frische Semmeln. Er liefert auf die Schnelle aber auch ein Weißbrot zu Salat, Eintopf oder Grillfleisch, und zur Not gibt er sogar einen passablen Pizzaboden ab. Geschmacklich gehen die Brote in Richtung Ciabatta, und frisch gebacken schmecken sie am besten. Durch die kalte Führung ist das ja kein Problem, denn der Teig harrt problemlos 5 – 7 Tage im Kühlschrank aus und wird einfach verbacken, wenn frisches Brot benötigt wird.“

 

1 kg Mehl, ½ Würfel Hefe (oder 1 Packerl Trockengerm), 650 ml Wasser, 20 g Salz

Die Zutaten zu einem mittelfesten Hefeteig verkneten. Abgedeckt in den Kühlschrank stellen und dort mindestens 12 Stunden gehen lassen.

Bei Bedarf die benötigte Menge abstechen. Weckerl formen, nicht zu stark kneten, da der Teig sonst nicht so schön aufgeht.

Sobald der Ofen heiß ist, das Gebäck bei 250° anbacken, eventuell ein paar Mal mit Wasser besprühen. Durch den Wasserdampf geht der Teig schöner auf. Sobald die Oberfläche anfängt sich braun zu färben, schaltet man die Temperatur auf 200° herunter. Dann öffnet man die Ofentür kurz, um den Dampf abzulassen. Charakteristischerweise springen die Semmeln oder das Brot durch die starke Hitze oft auf.

Eine genaue Backzeit ist schwer anzugeben, da diese von der Größe der Teiglinge abhängig ist. Grundsätzlich sollte eine schöne Bräune erreicht sein und das Gebäck beim Anklopfen von unten hohl klingen.

 

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