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Kopfpecken und Osterbrei

Abgesehen vom launischen Aprilwetter und meiner anhänglichen Dauererkältung blicke ich auf das bevorstehende Osterwochenende mit großer Vorfreude. Sämtliche Uromas und Uropas, natürlich alle Großeltern, Onkeln und Tanten wollen auch ein Quäntchen Glück erheischen und Zeit mit unserem Erstling (Erstenkel, Ersturenkel, Erstneffe, …) verbringen. Wie ein Superstar wird er mit offenen Armen erwartet und gefeiert. Meine Oma hat es einmal so formuliert: „Er wird von allen Seiten geliebt, alles hat auf ihn gewartet!“ Dieses unbeschreibliche Glück in ein Nest aus Liebe, Anteilnahme und Begeisterung gebettet zu sein, beschwingt mich und vor allem mein Gemüt jeden Tag.

Breie aller Art klappen in den letzten Tagen auch wunderbar. Sohnemann hat jetzt verstanden, wie man den Löffel entleert und in aufrechter Haltung und mit weit aufgerissenen Augen den Schnabel öffnet, um der nächsten Breiportion Türen und Tore zu öffnen. Aktuelles Lieblingsmenü: Selbstgemachtes Süßkartoffel-Hühnchen-Ensemble. Dann rollt Michael gerne auf seinen superflauschigen Yogamatten im Wohnzimmer herum und windet sich vor Vergnügen mit laut glucksendem Lachen hin und her vor lauter Übermut. Bekommt er dazu noch eine Flötendarbietung von mir, lacht er mich überhaupt an, als ob er das glücklichste Baby der Welt wäre. Da geht über mir die Sonne und mir das Herz auf! Jetzt im Frühling ist unser Herzblatt das tollste, süßeste, frechste und aktivste Zuckerbaby, das ich mir je hätte vorstellen können! Ich wünschte, ich könnte meinem Ich vor vier Monaten flüstern: „Halte durch, es wird bald so wunderschön werden, dass du die harten ersten Wochen komplett vergessen wirst!“

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