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...Lehrreiches über den Krapfen...

Liebe Leserinnen, Leser, Schlemmerinnen und Schlemmer, FaschingsliebhaberInnen und saisonale Speisezettelerweiterer beiderlei Geschlechts! Es ist Februar geworden, und ich begrüße Sie alle zu einem weiteren Monat mit kleinen Perlen der Weisheit aus dem Innviertel. Ja, Sie fühlen genau das Richtige: ich BIN heute besonders gut drauf, und ich LIEBE den Fasching.

Böse Zungen mögen behaupten, in erster Linie, weil ich mich da meiner wahren Natur entsprechend verkleiden darf (Hexe, Feldwebel, Seeräuberhauptfrau, Gefangenenwärterin, etc..). Eine gewisse Rolle mag das spielen, ok. Doch es ist viel einfacher, denke ich. Ich liebe den Fasching, weil er im Februar ist. Februar ist zwar noch nicht März, aber auch nicht mehr Jänner. Der Februar ist deutlich kürzer als der Jänner, also habe ich für weniger Tage das gleiche Geld zur Verfügung. Die Tage sind schon merklich länger, das hebt meine Laune. Und der beliebte und segensreiche Krapfen ist allgegenwärtig. Jippiieeeh!

Ich liebe Faschingkrapfen, den Klassiker, aber auch seine vielen Arten und Unterarten. Durch seinen beachtlichen Zucker- und Süßfüllungsgehalt hellt der die Stimmung auf, weil er das Belohnungszentrum im Hirn aktiviert (ich war brav, also gibt’s einen Krapfen…). Sein schönes Design nährt das lüsterne Auge, und in ihn hineinzubeissen bei seiner zarten Oberschicht ist beinahe so erotisch, als am Ohrläppchen eines Unterdreißigjährigen zu knabbern. Ach, Sie sehen schon, der Krapfen beflügelt meine Phantasie auf jede Art und Weise. Ich erlaube mir, da wir uns ja schon so lange über dieses blog kennen, einen kleinen Ratschlag zu deponieren: Wer sich schlecht fühlt, Probleme hat, wenn die Frisur nicht sitzt, die Haut fahl und das Gebiss gelb ist, wenn Kinder lärmen, Schwiegermütter raunzen und Tanten uneingeladen auftauchen: Greifen Sie zum Krapfen! Sie werden sehen, die Welt sieht gleich besser aus!

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