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Magdalena in Lesotho: Anreise

Mein Volontariat hätte wohl nicht spannender beginnen können. Johannesburg, Südafrika: Sandra, meine Mitvolontärin, und ich irrten endlos lange am Flughafen herum. Unser Weiterflug nach Maseru ging erst am nächsten Tag, doch uns wurde davon abgeraten, die Nacht am Flughafen zu verbringen. Eine nette Dame bei der Info half uns, ein Hotel zu finden. Leider waren alle leistbaren in der Nähe ausgebucht, woraufhin sie ihre Freundin Rosinah kontaktierte, die freie Zimmer hat, die sie uns vermietete.

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Mitvolontärin Sandra, Rosinah und ich (v.l.n.r.)

Rosinah holte uns mit dem Auto vom Flughafen ab, fuhr im strömenden Regen zum Supermarkt, um Abendessen für uns zu besorgen und nahm uns dann mit nachhause. Rosinah hat fünf Kinder, von denen die meisten schon ausgezogen sind, und einige Enkelkinder. Wir wurden sehr nett empfangen und auch das Zimmer mit heißersehnter Dusche war sauber und schön.

Am nächsten Tag verabschiedete sich Rosinah mit einer Umarmung und den Worten  „May God protect you.“ Ebenso herzlich wie diese Verabschiedung gestaltete sich die Begrüßung in Lesotho. Am Flughafen wartete bereits Sr. Consuelo auf uns, eine liebenswerte Don Bosco Schwester aus Mexico, die für das kommende Jahr für uns verantwortlich sein wird und unsere Ansprechperson ist. Sie begrüßte uns herzlich und brachte uns mit dem Auto in die zwei Stunden entfernte Stadt Maputsoe. Dort befindet sich die St. Lukes Mission, unser neues Zuhause für das nächste Jahr.

Ich bin gespannt, was mich in diesem Jahr erwarten wird. Von der Offenheit und Hilfsbereitschaft der Menschen konnte ich mich bereits überzeugen, aber auch davon, dass man hier wohl ständig auf der Hut sein sollte. Wenn wir an einer Ampel hielten, haben Rosinah und Sr. Consuelo sofort die Autotüren verschlossen. Spricht wohl für die hohe Krimininalität in diesem Land.

 

 

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