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Magdalena in Lesotho ... Einkaufen einmal anders!

An unserem freien Tag beschlossen wir, unseren Nachbarort Ficksburg in Südafrika zu besuchen, um Lebensmittel einzukaufen, die wir in Maputsoe nicht bekommen.  Die zwei Orte sind ungefähr 20 Gehminuten voneinander entfernt. Um nach Südafrika zu gelangen, mussten wir 2mal unseren Reisepass stempeln lassen und einen großen Fluss, welcher die Grenze zwischen den zwei Ländern bildet, überqueren. Auf der Brücke verkaufen Händler ihr Obst, Gemüse und getrocknete Wurzeln.

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Lebensmittel einkaufen in Südafrika: Kleiner Stand am Straßenrand.

In Ficksburg angekommen, waren wir sehr überrascht, einen Interspar zu entdecken. Das Einkaufen in so einem riesigen Supermarkt, war für uns ein kleiner Kulturschock. Außerdem war es sehr seltsam, hin und wieder Menschen, mit weißer Hautfarbe zu begegnen. Wir gingen ein bisschen spazieren und entdeckten prunkvolle Villen mit gepflegten Gärten, die genau diesem geringen Teil der Bevölkerung gehören. Das System der Apartheid hat seine Spuren hinterlassen.

Nach Hause fuhren wir mit einem Bustaxi, welches erst losfährt, wenn es wirklich voll ist. Es wurde laut Musik gehört und wir bezahlten für die Fahrt 5 Rand (=30 Cent). Beim Grenzübergang mussten wir lange warten, da die Leute freitags ihr Gehalt ausbezahlt bekommen und deshalb nach Ficksburg einkaufen gehen. Wir wurden wieder 2mal gestempelt und bekamen eine neue Aufenthaltsgenehmigung für weitere 30 Tage.

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