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Nach Ostern ist vor Weihnachten

Die Osterfeierlichkeiten gut über die Bühne gebracht, die Fastenzeit für dieses Jahr abgehakt (ich konnte mich tatsächlich erstmals dazu aufraffen auf Schokolade zu verzichten), die Nesterl leergenascht und alle Geschenke verstaut oder sogar schon wieder verloren. Für mich haben Ostern und die Zeitumstellung eine besondere Bedeutung. Als Person, die die Sonne für’s Gemüt braucht, wie andere die Luft zum Atmen, bin ich die letzten Wochen im wahrsten Sinne auf Sparflamme gelaufen – den wärmenden Kräften des Lichts nachlechzend. Hallelujah, jetzt beginnt endlich wieder meine Lieblingszeit! Die ersten frühsommerlichen Tage entfesseln bärenhafte Kräfte in mir, und wie jedes Jahr denke ich mir: „Das ist der schönste Frühling, den ich jemals erlebt habe!“

Zeit zum Loslassen, Zeit zur Trennung von Kräften, die mich runter ziehen und unglücklich machen. Zeit um alles neu zu machen, neu zu denken und mich als Künstlerin und meine Familie wieder neu zu erdenken. Die nächsten Tage lautet das Motto in unserer Wohnung, in meinem Atelier und in meiner Beziehungswelt jedenfalls „Alles, was nicht glänzt, fliegt raus!“ Die 18 Monate mit unserem Kind sind an mir vorbeigezogen wie nie zuvor eine Zeit in meinem Leben. Ich frage mich jetzt schon, wo die Monate hin sind und bekomme immer einen Nostalgieschub, wenn ich klitzkleine, kompakte Neugeborenenbinkerl sehe. Als Familie feiern wir im September zweijähriges Bestehen. Dazu sind wir vier Jahre verheiratet, fast neun Jahre ein Paar, das ist mehr als ein Viertel meiner Lebenszeit, unfassbar! Aber jetzt packe ich mich und klein Prinz zusammen – wir wollen von der Morgensonne begleitet wieder in den Tierpark auf Entdeckungstour gehen, die Erdmännchen warten schon.

 

 

 

 

 

 

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