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Sag’ meinen Namen!

Klein Knirps hat seine Mittelohrentzündung und eine gemeine Bronchitis hinter sich und auch meine tüchtige Elise hat die Reparatur gut überstanden. Die metallgraue Dame musste nach drei Jahren generalüberholt werden. Seit der Uni gebe ich meinen Computern und Festplatten klingende Vornamen von einer langen Hitliste. Diese Liste befindet sich in einem kleinen Büchlein, das ich seit meinem 16. Lebensjahr führe. Es beinhaltet alle aktuellen Lieblingsvornamen und zum Teil deren Übersetzung oder Bedeutung, wie ich bereits in einem früheren Blogeintrag beschrieben habe.

„Oma! Sag’ Oma! Sag’ Opa! OOOOOOOOOOOpaaaa!“ „Es wird schon noch, bestimmt!“ Die meisten unserer Videotelefongespräche mit Michaels Großeltern beinhalten diesen Gesprächsverlauf. Besonders die Omas scheinen sich sehr zu grämen, dass der flinke, kleine Spross zwar scheinbar so ziemlich alles ausspricht, was es sonst noch so gibt, aber Oma und Opa kommt ihm nicht über die Lippen! Ukulele, Baden, Kuckuck, Papagei und Krokodil, sein Vokabular umfasst ca. 5o Wörter im Moment.

Groß war die Freude, als Michael vor zwei Wochen plötzlich beim Anblick seines Großvaters mütterlicherseits „Opu!“ schrie! Wir haben so gelacht und dem Opu hat es besonders gefallen. Seitdem hat er allerdings weder Omu, Opu oder sonstige Varianten von sich gegeben. Ich habe den Eindruck er will sich das erste Mal für besondere Anlässe aufheben. Im Frühjahr haben drei der vier Großeltern Geburtstag – wer weiß, vielleicht gibt es dann ein „Oma“ oder „Opa“ als Präsent.

 

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