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1. Jänner: ...Tag des Versagens...

Jetzt ist es also da, das neue Jahr, heißumschwärmt, erträumt, herbei gesehnt, in Gedanken mit guten Vorsätzen beladen, angeprostet, begossen, und dann das! Immer wieder das Selbe! Wie stählern und unumstößlich galt noch vor Stunden der gute Vorsatz! Weniger rauchen, weniger essen, weniger Unordnung, weniger Fleisch, weniger Akohol (die üblichen guten Vorsätze halt).

Statt dessen neben den Resten der kalten Platte (schmeckt der Schinken nach Zigarettenrauch?) erst einmal das halbe Marzipanschwein, das gestern einfach nicht mehr runter wollte, mit lauwarmem Orangensaft in die Leibesmitte spülen. Rülps. Und aufräumen, dass es nur so blitzt im neuen Jahr? Später vielleicht. Das neue Jahr beginnt, wie das alte aufgehört hat. Mit schlechten Gewohnheiten, einer viel zu engen Hose, saurem Aufstoßen und Blähungen. Bauchfleck für die guten Vorsätze. Neujahrsvorsätzeversagerin in Vollendung. Nicht einer hielt.

Werde ich denn nie gescheiter? Mag sein. Irgendwann. Aber in diesem Jahr eher nicht. Da bleibe ich wahrscheinlich die, die ich bin. Gibt Schlimmeres. Ich hab mich lieb. Sogar heute, dem Internationalen Tag des Versagens.

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