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Unser Hausbrot

Charlotte Gierlinger: „Vor 30 Jahren habe ich begonnen, selber Brot zu backen. Dieses Rezept habe ich von meiner Mutter übernommen, mein Mann und ich haben es etwas verfeinert. An diesem Brot schätze ich, dass es kleinporig ist. Mittlerweile hat es die Runde gemacht und es wird von einer Bäuerin wöchentlich gebacken. „

1 ½ kg Roggenmehl Nr. 960
½ kg Weizenmehl Nr. 700
1 l lauwarmes Wasser
½ l Buttermilch

Sauerteig (zB aus dem Reformhaus)
½ Würfel Germ
6 Kl. Salz
Gewürze: Kümmel, Leinsamen, Koriander, Anis, Fenchel – Koriander und Fenchel zerkleinere ich am Nudelbrett mit dem Nudelwalker.

Vorteig: Etwas Mehl, Wasser, Sauerteig und Germ gut mischen und 20 Minuten, oder  auch länger, gehen lassen.

Von diesem Vorteig nehme ich ein Viertel weg und friere diese Menge ein für das Nächste Mal – daher brauche ich ganz selten neuen Sauerteig.

Jetzt mische ich den restlichen Vorteig, Mehl, Wasser und Buttermilch. Dann erst kommen Salz und Gewürze hinzu. Diesen Teig lasse ich ungefähr 2 Stunden stehen, das Volumen sollte sich verdoppeln. Nun forme ich 2 Strutzen, decke sie mit einem Tuch ab und lasse sie wiederum 20 Minuten – nicht länger! – gehen. Bevor sie ins Rohr kommen, werden sie mit Wasser bestrichen und 3 mal mit einer Gabel eingestochen.

In der Zwischenzeit wird das Rohr mit Ober und Unterhitze auf 200° – 220° Grad vorgeheizt. Nach 20 bis 30 Minuten Backzeit zurück schalten auf 175 ° und eine weitere 3/4 Std. backen. Anschließend backe ich noch 20 Minuten mit Unterhitze weiter, damit auch die Unterseite eine knusprige Kruste bekommt. Das Brot wird schön braun, es ist wichtig, dass es gut durchgebacken ist.

 

 

 

 

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