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Vorweihnachtliche Schamlosigkeit

Ein oberkitschiges Weihnachts-Fotoshooting mit dem kleinen Rabauken? Das Baby in Klamotten stecken, die ihm als Teenager sicher die Schamesröte vor Peinlichkeit ins Gesicht treiben werden? Sich zu zweit ergötzen am absurd lustigen Look des Sprösslings im Weihnachtsmann-Kostüm? Oh ja – die ultimativen Freuden stolzer Jungeltern sind das und vielleicht auch das Gefühl, sich ein bisschen etwas zurückzuholen an Entertainment oder einfach Spaß und Freude für die unzähligen Schreistunden. Nie hätte ich gedacht, dass ich in der Lage wäre, einen derartigen visuellen Kitsch freiwillig und voller Enthusiasmus zu produzieren.

Schamlos, ja ich bin schamlos geworden durch unser Kind! Ich habe unter meinem Tragetuch Jogginghosen an und dazu auf dem Haupt eine aufgetürmte Bettfrisur beim Spaziergang um den Block, um dem Kleinen beim Einschlafen zu helfen, ich spreche mit jedem, der es hören will, über Stuhl- und Rülpsgewohnheiten unseres Kindes und darüber hinaus habe ich auch kein Schamgefühl wenn es darum geht, die Freude an und über unseren Michael auszudrücken. Aktuell äußert sich das in wunderbar fröhlich kitschigen Weihnachtskarten die wir fast an jeden, den wir kennen, verschickt haben. „Accentuate the positive“ so ein weiser, alter Schinken aus der Swing-Ära und genau das machen wir – schamlos!

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